Sudan: Schon 300 Kinder 2026 getötet oder verletzt
Die höchste Opferzahl der Kinder wurde in den Bundesstaaten Darfur und Kordofan erfasst. In hohem Maße alarmierend ist die Lage jedoch in Nord-Kordofan, wonach Berichten zufolge seit Mai 2026 durch Drohnenangriffe und bei anderen Angriffen mindestens 18 Kinder getötet und mehr als 17 verletzt worden sein sollen.
Versorgungwege unterbrochen
Die Auswirkungen von Drohnenangriffen auf Kinder und Familien kann sind enorm. Berichten zufolge sind 60 % der Opfer auf solche Angriffe zurückzuführen. Aber auch die zivile Infrastruktur wie Wohnhäuser, Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Wasserversorgungsnetze wurden durch die wiederholten Bombardierungen und Drohnenangriffe beschädigt. Versorgungswege sind unterbrochen und die Versorgungsdienste stark beansprucht.
In Al-Obeid und Umgebung wie auch in ganz Nord-Kordofan sind 500.000 Zivilisten durch eine mögliche Verschlechterung der Lage weiter gefährdet. Sheldon Yett erklärte, dass es für Kinder keinen sicheren Ort mehr geben würde und sie in einem Kreislauf aus Gewalt, Vertreibung und Entbehrungen gefangen seien, welcher Angst, Beklemmungen und Traumata bei ihnen verstärken würde. Durch Rekrutierungen, Einsätze in Kampfhandlungen, Entführungen, sexuelle Gewalt und Angriffe auf Schulen seien die Kinder zusätzlichen Gefahren ausgesetzt.
Die Forderung der UNICEF
UNICEF fordert neben dem Schutz der Infrastruktur und der Zivilbevölkerung, dass alle Möglichkeiten ergriffen werden, um die Kinder vor jeglicher Gewalt zu schützen.
(unicef - sc)
Die Auswirkungen von Drohnenangriffe auf die Kinder und Familien kann dadurch veranschaulicht werden, indem 60 % der voran genannten Opfer diese zurückzuführen seien.
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