SIGNIS-Kongress: Ordensfrauen im öffentlichen Raum stärker hören
Schwester Jane Wakahiu von der Conrad N. Hilton Foundation warb dafür, die Stimmen von Ordensfrauen im öffentlichen Raum sichtbarer zu machen. Initiativen wie das Pentecost Project des vatikanischen Kommunikationsdikasteriums und Wisdom Calls sollen Ordensfrauen dafür kommunikativ ausbilden und ihre Vernetzung fördern.
Wakahiu betonte, Kommunikation sei weit mehr als die Weitergabe von Informationen: Sie wurzele in der Beziehung Gottes zu den Menschen und könne Hoffnung schenken sowie den Menschen an den Rändern der Gesellschaft eine Stimme geben. Geschichtenerzählen sei deshalb kein Mittel der Selbstdarstellung, sondern ein Dienst am Evangelium.
Auch Schwester Nina Krapić, stellvertretende Direktorin des vatikanischen Presseamtes, sprach sich für ein realistischeres Bild von Ordensfrauen in den Medien aus. Statt sich auf virale oder klischeehafte Darstellungen zu beschränken, müsse stärker sichtbar werden, wie Ordensfrauen weltweit in Krankenhäusern, Schulen, Flüchtlingslagern und Armenvierteln tätig sind. Das Pentecost Project unterstütze sie dabei, diese Erfahrungen professionell zu erzählen und so die Aufmerksamkeit für die Lebenswirklichkeit benachteiligter Menschen zu stärken.
Mit Informationen von Angella Rwezaula, Sr. Ernestina Patrick Lasway, Sr. Michelle Njeri und Sr. Francine-Marie Cooper aus Ruanda
(vatican news - cs)
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