Slowaken, Tschechen und Polen bei Drei-Nationen-Wallfahrt
Im Mittelpunkt des bereits zum 16. Mal veranstalteten grenzüberschreitenden Treffens am Wochenende stand ein Gottesdienst in slowakischer, tschechischer und polnischer Sprache. Die Gläubigen beteten gemeinsam mit den Bischöfen Tomas Galis (Zilina, Slowakei), Roman Pindel (Bielsko-Zywiec, Polen) und Martin David (Ostrava-Opava, Tschechien) insbesondere für Frieden, Einheit und gute Beziehungen zwischen den Nachbarvölkern.
Angesichts von Kriegen und internationalen Spannungen verbanden die Teilnehmer die Wallfahrt mit dem Appell zu Verständigung, Versöhnung und friedlichem Zusammenleben.
Grenzen als Orte der Begegnung
Die von den örtlichen Pfarreien, Diözesen, Gemeinden und der Bevölkerung der Grenzregion getragene „Wallfahrt der drei Nationen“ besitzt über ihre religiöse Bedeutung hinaus eine ausgeprägte gesellschaftliche und europäische Dimension. Das Dreiländereck mit den benachbarten Gemeinden Cierne, Hrcava und Jaworzynka steht beispielhaft für eine Region, in der staatliche Grenzen nicht nur Trennlinien, sondern zunehmend Orte der Begegnung geworden sind. Familienbeziehungen über heutige Staatsgrenzen hinweg, ähnliche Bräuche und Traditionen prägen das Gebiet seit Jahrhunderten.
(kap – sk)
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