Papst: „Durch Kriege verursachter Schmerz ein Skandal für die Menschheit“
„Was ihnen angetan wird, verwundet die ganze Menschheit“, sagte der Papst. Tod und Schmerz seien „ein Skandal für die gesamte Menschheitsfamilie und ein Aufschrei vor Gott“.
Aufschrei vor Gott
Leo XIV. erneuerte seinen Appell zum Gebet, „damit die Feindseligkeiten ein Ende finden“ und Wege des Friedens möglich werden – getragen von aufrichtigem „Dialog und der Achtung der Würde jedes Menschen“.
Mit Blick auf den Rom-Marathon, an dem an diesem Sonntag tausende Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt teilnahmen, sprach der Papst von einem „Zeichen der Hoffnung“. Der Sport möge Wege des Friedens, der Inklusion und der Spiritualität eröffnen.
Beim diesjährigen internationalen Marathonlauf war unter den rund 60.000 Athleten erstmals auch ein Kardinal: Jean-Paul Vesco, Erzbischof von Algier, Dominikaner und seit Jahrzehnten passionierter Langstreckenläufer. Am Vorabend hatte Vesco in der Kirche „Santa Maria in Aracoeli“ einen Gottesdienst für die Sportler gefeiert. Mitte April wird er Gastgeber von Papst Leo XIV. zu Beginn von dessen erster Afrika-Reise sein.
Der Papst grüßte zum Abschluss des Angelus-Gebets die Pilger auf dem Petersplatz, besonders Gruppen aus Spanien und verschiedenen italienischen Diözesen.
(vatican news - bp)
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